Simone Walther

Logopädin
psychotherapeutische
Heilpraktikerin

NEU:
Seit dem 1. Juni 2016:
Netzgärten 1
86920 DENKLINGEN

Telefon:
08243-771 47 47

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Simone.Walther@
Leben-im-Einklang.com

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www.Leben-im-Einklang.com

Verhalten vor, während und nach der Hypnose

Manch einer möchte sich bereits im Vorfeld darüber informieren, wie er die Hypnose positiv unterstützen kann.
Für all diejenigen habe ich hier die Kriterien meines Lehr-Institutes TherMedius aufgeführt:

Hinweise zum Verhalten VOR der Hypnose:

  • Kommen Sie bitte rechtzeitig zu Ihrem Hypnose-Termin und vermeiden Sie unnötige Hektik im Vorfeld.
  • Kommen Sie bitte nicht übermüdet / zu erschöpft zum Termin (außer natürlich Sie möchten die  Hypnose genau deshalb in Anspruch nehmen), da eine zu hohe Erschöpfung die Aufnahmefähigkeit für Suggestionen einschränken kann.
  • Trinken Sie bitte 3-4 Stunden vor dem Termin keinen Kaffee oder andere koffeinhaltige Getränke, um eine Beeinflussung der Trancefähigkeit zu vermeiden. Trinken Sie stattdessen ausreichend Wasser, damit Ihr Nervensystem gut mit Flüssigkeit versorgt ist. Nehmen Sie keine Medikamente ein, die Sie nicht akut benötigen oder auf ärztlichen Rat einnehmen sollten.
  • Sollten Sie sich wegen des Themas, das Sie mit Hypnose behandeln lassen möchten bereits anderweitig in Behandlung befinden, klären Sie bitte möglichst vorher mit Ihrem derzeitigen Behandler ab, ob dieser mit einer Hypnose-Behandlung einverstanden ist oder ob er Gründe sieht, weshalb eine Hypnose-Behandlung nicht stattfinden sollte.

Hinweise zum Verhalten WÄHREND der Hypnose:

Folgen Sie während der Hypnose bitte immer den Anweisungen des Hypnotiseurs

  • Hören Sie auf die Stimme Ihres Hypnotiseurs und versuchen Sie, seinen Worten geistig zu folgen
  • Experimentieren Sie bitte nicht während der Hypnose indem Sie beispielsweise austesten, ob Sie sich gegen seine Worte„wehren“ können oder versuchen sich etwas anderes vorzustellen, als das, worum Sie gebeten werden. Solche Störungen können die Wirkung der Hypnose entscheidend mindern.
  • Selbstverständlich können Sie Ihrem Anwender während der Hypnose jederzeit mitteilen,wenn Ihnen etwas unangenehm sein sollte oder Prozesse, die Sie im Moment lieber nicht durchschreiten möchten bremsen. Tun Sie das aber bitte nicht „einfach so“ aus Neugierde, sondern nur dann, wenn Sie es wirklich möchten.
  • Versuchen Sie während der Hypnose eine „innere Beobachterposition“ einzunehmen und Gedanken, die nichts mit dem Behandlungsthema zu tun haben, auszublenden. Konzentrieren Sie sich stattdessen auf Ihre Innere Welt – körperliche Empfindungen, Gefühle, Gedanken, innere Bilder – und nehmen Sie wahr, was die Hypnose vielleicht gerade in Ihnen auslöst und bewirkt.
  • Versuchen Sie nicht zu analysieren, in welcher Trancetiefe Sie wohl gerade sind. All diese Gedanken wären nur Störeinflüsse, die Ihr Unterbewusstsein dabei bremst, das zu tun, was es eigentlich gerade tun soll. Lassen Sie die Hypnose einfach geschehen und fühlen Sie, was sie in Ihnen bewegt.
  • Aufgrund der entspannenden Wirkung der hypnotischen Trance auf den Körper kann eine Reihe ungefährlicher Effekte bei Eintreten der Trance auftreten: Manche Klienten spüren einen Hustenreiz, einen Juckreiz (aufgrund der verbesserten Feindurchblutung der Haut), einen verstärkten Schluckreiz oder einem Lachreiz (aufgrund einer Ausschüttung von Glückshormonen, die durch hypnotische Trancen teilweise bewirkt werden kann). Versuchen Sie bitte nicht, diese Reize zu unterdrücken, sondern lassen Sie sie einfach geschehen (bei einem Juckreiz dürfen Sie selbstverständlich kurz kratzen, um ihn zu beseitigen). Ein Widerstand gegen diese Trancesymptome kann die hypnotische Trance stören und ihre Wirkung mindern, ein Nachgeben führt zumeist zu einem schnellen Vorübergehen dieser Symptome und anschließend in eine tiefe, intensive Trance.

Hinweise zum Verhalten NACH der Hypnose:  Die 72 Stunden Regelung nach TherMedius

  • Legen Sie sich Ihre Termine im Anschluss bitte so, dass Sie noch etwas Zeit haben, bevor Sie wieder in Ihr Auto steigen! Nach der Hypnose fühlen sich viele Klienten wie nach einem Mittagsschlaf und benötigen erst noch eine Viertelstunde bis sie sich wieder vollkommen fit fühlen.
  • Gönnen Sie sich nach der Hypnose wenn Sie zu Hause angekommen sind etwas Ruhe, damit diese richtig einwirken kann. Hektik oder konzentrierte Beschäftigung im Anschluss an die Hypnose kann die Entfaltung der Wirkung einschränken.
  • Lassen Sie die Hypnose im Anschluss an die Sitzung ca. 72 Stunden wirken, bevor Sie anfangen zu „überprüfen“. Das Gehirn benötigt Zeit, um die hypnotischen Suggestionen abzuspeichern. Häufig werden die ersten Wirkungen erst nach 1 bis 2 Nächten, in denen das Gehirn im Schlaf Tiefenspeicherungsprozesse durchführen kann, erkennbar.
  • Meiden Sie nach Möglichkeit in den ersten 72 Stunden Gespräche über die Hypnose-Sitzung oder Ihr Behandlungsthema und beschäftigen Sie sich möglichst auch nicht anderweitig mit den Themeninhalten der Hypnosesitzung (Recherche im Internet, Fachliteratur etc.). Während Ihr Gehirn die Inhalte der Hypnose noch speichert, können eine Beschäftigung mit dem Thema, das nun gerade sehr aktiv in Ihrem Unterbewusstsein arbeitet oder Gespräche über die Inhalte der Hypnose-Sitzung zu einer deutlichen Minderung der Wirkung führen, da Sie laufende Speicherprozesse beeinflussen können.
  • Stellen Sie die Wirkung in den ersten 72 Stunden nicht „auf die Probe“ – zu frühe Tests ob sich schon etwas verändert hat können ebenfalls zu einer deutlichen Beeinflussung der Wirkung führen.
  • Beobachten Sie Veränderungen und achten Sie auf kleinste Details (Gedanken, Gefühle, Träume)– häufig kündigt sich die Wirkung der Hypnose sehr subtil an und oft sind schnell schon kleine Effekte zu bemerken, die anzeigen, dass die Hypnose in Ihnen arbeitet.
  • Vermeiden Sie in den 72 Stunden im Anschluss an die Hypnose nach Möglichkeit größere Mengen von Alkohol.
  • Achten Sie bitte darauf, in den kommenden Tagen im Anschluss an die Behandlung ausreichend zu trinken (optimalerweise stilles Mineralwasser). Eine ausreichende Flüssigkeitsversorgung unterstützt das Gehirn und das Nervensystem bei Veränderungsprozessen und beschleunigt die Verarbeitung mentaler Prozesse.

(© TherMedius 2011 – Verwendung in therapeutischen und beratenden Hypnose-Praxen gestattet)